Paul Alexander Heigel

Der Künstler Paul Alexander Heigel vor seinem abstrakten Kunstwerk "Träumeland".

Ich lebe gemeinsam mit meiner Frau in Darmstadt und bin Student der Soziologie an der Technischen Universität. Die Malerei hat mich bereits mein ganzes Leben begleitet. Allerdings verlor ich zwischenzeitlich meine Freude an der Kunst. In der Schule war mir das Malen eher eine Last als ein liebsamer Begleiter. Durch den starren institutionellen Rahmen, mit seinen systematischen Herangehensweisen und regelmäßigen Bewertungen, wurde mein Verhältnis zur Kunst gestört. Im Vordergrund stand der schulische Erfolg und die korrekte Passung in das Muster des Lehrplans.

 

 

Vor einigen Jahren entdeckte ich dann die Kunst wieder neu für mich und begab mich auf Erkundungstour. Mit kindlicher Freude und der Freiheit eines Autodidakts lasse ich meine Kreativität und meine Gefühle in der digitalen Welt spielen. Ich bin ständig auf der Suche nach Neuem und vermische gerne Bekanntes, um Formen und Farben in neuartiger ästhetischer Harmonie auf die digitale Leinwand zu bringen. Mein Stil steht deshalb nicht still, sondern wandelt sich durch den wechselnden Einsatz verschiedenartiger Werkzeuge und Maltechniken. 

 

Zu meiner Kunst

Am ehesten lässt sich mein Schaffen wohl als digital-physische Mischform begreifen. Ich möchte mit meiner Kunst einen Übergang schaffen: Formen, Farben und Techniken der digitalen Kunst sollen in die reale Welt treten. Dadurch kann jede*r daran teilhaben - unabhängig davon, ob technikaffin oder nicht. 

 

Meine Bilder erstelle ich digital am XP-Pen Artist 13 (2nd Gen) und lasse sie dann auf Leinwand drucken. Grundsätzlich ist die gedruckte Auflage dabei stets limitiert, um einen Kontrast zu setzen zur unbegrenzten Vervielfältigung im digitalen Raum.

Mitglied in Kunstkollektiv

Seit April 2025 bin ich festes Mitglied in der KiB-Künstlergemeinschaft. Das Ziel unserer Gemeinschaft ist die künstlerische Belebung der Darmstädter Innenstadt und das verrichten nachhaltiger Kulturarbeit. Einerseits füllen wir den zur Verfügung stehenden Raum mit neuen Ideen und gefühlvoll gestalteten Werken. Andererseits schaffen wir aktiv neuen Raum und bieten dabei auch regionalen Gastkünstler*innen eine Plattform zur Sichtbarmachung ihrer Kunst.

Interview im Volume Magazine

In einem Interview im Kulturjournal Rhein-Main - Volume Magazine mit Jennifer Traub spreche ich über meine künstlerische Motivation und Zielsetzung. Weiterhin erzähle ich, wie ich Mitglied der KiB-Künstlergemeinschaft geworden bin und positioniere mich zu KI in der Kunst.

"Welche Thematik hat für dich momentan noch eine große Relevanz?"

Ich möchte diesbezüglich das Thema KI ansprechen. Wenn ich Kunst ausstelle und Personen, die nicht viel Bezug zur digitalen Welt haben, von meiner Kunst erfahren, dann kommen oft Vorurteile ins Spiel, weil digitale Kunst mit KI in einen Topf geworfen wird. Dem ist aber nicht so. Ich finde es sehr schade, dass Leuten wie mir, die nicht mit KI arbeiten, dieses Vorurteil entgegengebracht wird. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig. Auch ist KI nicht per se schlecht. So hat Gesine Born ein Projekt gestartet, in dem sie mit KI Frauen aus der Wissenschaft darstellt, die keine Anerkennung für ihre Taten bekommen haben. Das hat mich sehr begeistert. Ich finde es wichtig, dass Menschen erstmal offen sein sollten sich mit KI zu befassen und darüber zu lernen, bevor sie urteilen.

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